Stop Smoking

15 Gründe, warum Sie definitiv mit dem Rauchen aufhören sollten:

  1. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich über 6 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. 
  2. Die finanzielle Belastung für Raucher, die 1 Schachtel Zigaretten täglich rauchen, beträgt im Jahr ca. 1800-2000 Euro, das sind 150-165 Euro im Monat, 37-40 Euro jede Woche.
  3. Nikotin erzeugt das Verlangen nach einem Tabakerzeugnis, und durch das immer kürzer werdende Reiz-Reaktions-Intervall entsteht eine immer stärkere Abhängigkeit in Form von erhöhtem Konsum. Kommt man diesem nicht nach, entstehen Entzugssymptome wie Gereiztheit, Unruhe, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Schweißausbrüche.
  4. Die Gesundheitsgefahren durch Rauchen sind epidemiologisch und durch biochemisch-molekularbiologische Untersuchungen belegt. Zigarettenrauch enthält einige tausend Stoffe, von denen viele krebserregend sind.
  5. Nach heutigem medizinischen Kenntnisstand ist gesichert, dass Rauchen Krebs, Herz- und Gefäßkrankheiten verursacht und zu tödlichen Krankheiten und Gesundheitsgefahren für nicht rauchende Mitmenschen führt.
  6. Das Einatmen von Zigarettenrauch ist ein gesicherter Risikofaktor für folgende Erkrankungen: Krebs (Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Lunge, Magen, Niere, Blase, Bauchspeicheldrüse), Asthma, chronische Bronchitis und Lungenerkrankungen, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Schlaganfall, erektile Dysfunktion (Potenzstörungen), Diabetes mellitus Typ 2, Multiple Sklerose, Leberzirrhose, Magen-Darm-Geschwüre, chronischer Zahnfleischschwund und andere Zahnfleischerkrankungen, Schwächung des Immunsystems, Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, vorzeitige Hautalterung, verzögerte Wundheilung, altersbedingte Makuladegeneration (die häufigste Ursache für Erblindung in Europa), Thrombangitis obliterans Gefäßentzündung u.v.w. 
  7. Rauchen ist der stärkste Risikofaktor für Herzinfarkte und Herzgefäßerkrankungen (98% aller Infarktpatienten unter 40 Jahren sind Raucher), ergab eine großangelegte, 18-teilige Metastudie von führenden Kardiologen der Northwestern University Chicago, in der über 250000 Männer und Frauen im Alter von 45-75 mindestens 10 Jahre lang begleitet wurden. 
  8. In einer 2010 veröffentlichten Studie der Southwest Foundation for Biomedical Research in San Antonio, Texas, identifizierten Wissenschaftler mehr als 300 Gene, deren Funktion durch das Rauchen verändert wird. Zudem beeinträchtigt der Nikotin- und Tabakkonsum nicht nur einzelne, sondern ganze Netzwerke von Genen negativ.
  9. Rauchen ist eine der Hauptursachen für Potenzstörungen und schlechte Qualität der Spermien, was zu einer verminderten Zeugungsfähigkeit führt.
  10. Im Zigarettenrauch sind radioaktive Stoffe enthalten. Die radioaktiven Nuklide stammen aus oberirdischen Tests von Nuklearwaffen in den 1950/60er und Satellitenabstürzen der 1970er Jahre. Der größte Teil der Radioaktivität stammt jedoch von Polonium-210, das durch Phosphatdünger auf Felder gelangt. Bei einem Konsum von 30 Zigaretten kommt man laut einer Studie des amerikanischen National Council on Radiation Protection & Measurements zu enormen radioaktiven Dosen: einer durchschnittlichen Lungendosis von 160 mSv/a bzw. einer effektiven Äquivalenzdosis von 13 mSv/a.
  11. Durch Zigarettenrauch entsteht Feinstaub, der besonders in geschlossenen Räumen eine hohe Konzentration erreichen kann. Das Dublin Institute of Technology untersuchte die Luftqualität in Bars und Kneipen Dublins 7 Monate vor Einführung des allgemeinen Rauchverbots in Irland am 29. März 2004 und genau 1 Jahr danach. Man stellte fest, dass die Feinstaub-Konzentration in dem Zeitraum um 83% gesunken war. Auch die Konzentration des als krebserregend geltenden Benzols sank um 80%. 
  12. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft werden 30-40% aller Mangelgeburten und bis zu 14% aller Frühgeburten durch Rauchen in der Schwangerschaft verursacht. Raucherinnen werden seltener schwanger als nichtrauchende Frauen.
  13. Eine über die Jahre 1951–2001 mit über 30000 englischen Ärzten durchgeführte Studie ergab für lebenslange Raucher eine im Vergleich zu Nichtrauchern um durchschnittlich 10 Jahre verkürzte Lebenserwartung. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine japanische Langzeitstudie von 1950-2008 mit über 67000 Teilnehmern/innen.
  14. Das biologische Alter von Rauchern ist um 4,6 Jahre höher als das ihrer Altersgenossen, da durch das Rauchen wichtige Teile der DNA behindert oder zerstört werden, nämlich die Telomere. Sind diese kaum oder nicht mehr vorhanden, altert und erkrankt man deutlich schneller.
  15. In Deutschland wurden 2008 rund 5,2% aller Sterbefälle auf für Raucher symptomatische Krebserkrankungen zurückgeführt. Allein Lungenkrebs forderte 42319 Todesopfer. Insgesamt starben 2008 in Deutschland 43380 Menschen infolge von Krebserkrankungen, die auf den Konsum von Nikotin und Tabak zurückgeführt werden konnten. Den Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen zufolge ist von jährlich 11000-140000 tabakbedingten Todesfällen auszugehen. Noch deutlich höhere Prozentwerte existieren in Österreich. Während in Deutschland 26% der Bevölkerung über 15 Jahren raucht, sind es in Österreich unglaubliche 42%. Somit steht Österreich zusammen mit Griechenland an der Weltspitze der Raucher. Experten der WHO schätzen, dass in diesem Jahrhundert etwa 1 Milliarde Menschen durch das Rauchen sterben werden. Weltweit fordert das Rauchen etwa 5,4 Millionen Tote pro Jahr. Durch Passivrauchen sterben jährlich weltweit etwa 600000 Menschen, davon allein 165000 Kinder, da sie sich dem Rauch schwer entziehen können.